Geschlecht und Innovation
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Zeitlicher Abriss der Maßnahmen

Schlüsselmaßnahmen seitens Regierungen, Agenturen und Instituionen, die mit Forschung zu biologischem und sozialem Geschlecht in Verbindung stehen.

Nachstehend werden wichtige Entwicklungen in Zusammenhang mit Maßnahmen in der Europäischen Union (EU), in Großbritannien (GB), in den Vereinten Nationen (UN) sowie in Spanien(ES) dargestellt. Wichtige Entwicklungen in den Vereinigten Staaten können auf den englischsprachigen Seiten nachgelesen werden.

2011

UN: Resolution der Vereinten Nationen zu Zugang und Teilhabe von Frauen und Mädchen im Bereich wissenschaftlicher Ausbildung, Forschung und Technologie (Gender Analysis in Scientific Education, Research, and Technology). In der genannten UN-Resolution hielten die Mitgliedsstaaten fest, dass „geschlechterspezifische Analysen sowie Gleichstellungsprüfungen“ in wissenschaftliche und technologische Forschung und Entwicklung integriert werden müssen und dass „eine Geschlechterperspektive“ in alle Wissenschafts- und Technologielehrpläne aufgenommen werden muss.

2010

EU: Implementierung von Gender Mainstreaming als Teil der spanischen Innovationsstrategie. Spaniens nationaler Plan für Forschung und technologische Entwicklung verlangt nunmehr die Durchführung einer geschlechtsspezifischen Analyse in „allen Aspekten des Forschungsprozesses: bei der Festlegung der Prioritäten wissenschaftlicher und technologischer Forschung […], im theoretischen Rahmenwerk sowie in den Erläuterungen, den Methoden, der Sammlung und Interpretation von Daten sowie in den Erkenntnissen.“ Die Gesetzgebung verlangt zudem, dass Daten nach biologischen Geschlecht aufgeschlüsselt gesammelt werden und fördert – zur Bekämpfung von Diskriminierung – Auswahlverfahren für ForscherInnen, in denen biologisches Geschlecht und rassisierende Merkmale keine Rolle spielen.

2009 

EU: Bericht zur Entwicklung der Frauengleichstellung im Sechsten Rahmenprogramm (Monitoring Progress Toward Gender Equality in the Sixth Framework Programm. A Synthesis) hyperlink. Dieser Bericht liefert eine Zusammenfassung der Maßnahmen zur erfolgreichen Implementierung von Fragen des sozialen Geschlechts in die thematischen Prioritäten des Sechsten Rahmenprogramms. Obwohl der Frauenanteil in der Forschung seit 2001 zugenommen hat, stiegen nur wenige Frauen in Führungsposition auf; das Fehlen eines ausgewogenen Verhältnis zwischen Berufs- und Privatleben sowie eine stereotyp männliche Arbeitsplatzkultur wurden als Haupthindernisse für die Gleichstellung der Geschlechter identifiziert. So das soziale Geschlecht im Forschungskontext Beachtung fand, wurden tendenziell biologische Unterschiede erforscht, ohne dass den oftmals nahezu ebenso wichtigen sozioökonomischen Aspekten Aufmerksamkeit gewidmet wurde.

EU: Leitfaden für Verhandlungen im Siebten Rahmenprogramm. Dieser Leitfaden erklärt, dass die im Siebten Rahmenprogramm geförderten Verbundprojekte „eine offenes und unparteiisches Auswahlverfahren ebenso sicherstellen müssen, wie faire Arbeitsbedingungen für die angeworbenen ForscherInnen“. Ein Gender Mainstreaming der Forschung wurde indes nicht gesondert erwähnt.

EU: Toolkit zur Integration von Gleichstellungsaspekten in EU-geförderter Forschung des Siebten Rahmenprogramms. Um für die wissenschaftliche Forschung in Europa praktische Werkzeuge und Leitlinien zur Implementierung von Gleichstellungsaspekten in die RP7 Forschungsprioritäten bereitzustellen, wurden Schulungsprogramme und Arbeitspakte enwickelt.

EU: Bericht der Europäischen Kommission zu geschlechtsspezifischen Herausforderungen für die Forschungsförderung: Einschätzung der europäischen nationalen Schauplätze (Gender Challenge in Research Funding: Assessing the European National Scenes). Dieser Bericht analysiert die Schlüsselrolle europäischer Förderagenturen im Hinblick auf die Förderung der Gleichheit zwischen Frauen und Männern in der Forschung.

EU: Prages-Leitlinien (Prages - Practicing Gender Equality in Science) zu Gleichstellungsprogrammen in der Wissenschaft. Die Leitlinien verweisen auf geeignete Verfahren zur Förderung der Geschlechtergleichstellung, die von politischen EntscheidungsträgerInnen, Forschungsförderungsagenturen, Universitäten und Personalabteilungen im Privatsektor in den Feldern Wissenschaft und Technologie umgesetzt wurden.

EU: Mitteilung der Europäischen Kommission zu „Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr Mobilität: Eine europäische Partnerschaft für die Forscher. Die Europäische Kommission schlägt vor, Maßnahmen zur zunehmenden Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft zu ergreifen, indem die Arbeitsbedingungen für ForscherInnen verbessert werden.

2008

EU: Entschließung des Europäischen Parlaments zum Thema Frauen und Wissenschaft. Das Europäische Parlament empfiehlt, dass der Aktionsplan zur Gleichstellung, der Gender Action Plan, integraler Bestandteil des europäischen Förderungsprozesses bleiben möge.            

EU: Bericht der WIREDEM-ExpertInnengruppe (Women in Research Decision Making) zu Mapping the Maze: Getting More Women to the Top Research. Der Bericht der ExpertInnengruppe „Frauen in wissenschaftlichen Entscheidungsgremien“ zur Erhöhung des Frauenanteils in der Spitzenforschung überprüft die Verfahren zur Bewertung und Beförderung von Forschungspersonal und bespricht Maßnahmen, die zur Beförderung von Frauen in höhere Positionen in der wissenschaftlichen Forschung auf nationaler und institutioneller Ebene eingeführt wurden.

EU: Bericht der Europäischen Kommission zu Benchmarks von Maßnahmen für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Wissenschaftsbereich. Der Bericht dokumentiert die auf nationaler Ebene im Zusammenhang mit Gender Mainstremaing erzielten Fortschritte seit dem Helsinki-Bericht 2002. Nur wenige Länder haben 2005 die Zielvorgaben des Frauenanteils in der Wissenschaft erreicht.

2007

EU: Studie der Europäischen Kommission zum Leistungsbezug von ForscherInnen im öffentlichen und privaten Sektor. Der Bericht „Remuneration in the Public and Commercial Sector“ dokumentiert den Gender Pay Gap, das heißt, die Einkommensunterschiede bei den Gehältern von Frauen und Männern in der wissenschaftlichen Forschung in Europa sowie zwischen den Gehältern von Frauen und Männern in der wissenschaftlichen Forschung in Europa und in assoziierten Ländern, wie etwa den USA, Japan, China, Indien und Australien.

EU: FP6 Zwischenbilanz der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen 2002-2006. Evaluierung der im Sechsten Rahmenprogramm gefördertern Projekte, einschließlich der 33 Projekte im thematischen Bereich „Frauen und Wissenschaft“.

2006

EU: Reflexionpapier der Europäischen Arzneimittelagentur zu Geschlechtsunterschieden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Gender Differences in Cardiovascular Diseases) hyperlink. Dieser Bericht überprüft die geltenden Regulierungen zur Repräsentanz von Frauen und Männern in klinischer Forschung zu HKE und betont, dass dieses Thema bei der Entwicklung neuer Medikamente unbedingt mitbedacht werden sollte.

EU: Bericht der WiST-ExpertInnengruppe (WiST – Women in Science and Technology) zu Frauen in Wissenschaft und Technologie: Eine Unternehmensperspektive. Der Bericht argumentiert aus unternehmerischer Perspektive für die Förderung von Frauen in Wissenschaft und Technologie und dokumentiert führende Unternehmen, deren Innovation, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit stetig zunimmt durch die Implementierung kultureller Veränderungen, die erforderlich sind, um Frauen anzuziehen und zu halten.

2003

EU: Vademekum zu Gender Mainstreaming im Sechsten Rahmenprogramm. Dieses Dokument liefert einen Vorschlag zur Gestaltung von Analysen über biologisches und soziales Geschlecht in der Grundlagenforschung. Die EU verlangte, dass FörderungsempfängerInnen sich dazu erklären, „ob und in welchem Sinne biologisches und soziales Geschlecht in den Zielen und in der Methodologie des Projekts von Relevanz sind.“ Diese Anforderung wurde im RP7 zurückgenommen, da ForscherInnen nicht über das nötige Wissen zur Durchführung einer Analyse über biologisches und soziales Geschlecht verfügten.

EU: She Figures. Eine wichtige Publikation der Europäischen Unionen, die EU-weite Daten zu Frauen in der Wissenschaft, angefangen bei der Universitätsausbildung bis hin zur Beschäftigung, vorstellt. Neuere Zahlen wurden 2006 und 2009 veröffentlicht.

EU: Bericht der STRATA-ETAN-ExpertInnengruppe zu Frauen in der industriellen Forschung: Ein Alarmsignal für Europas Unternehmen. Dieser Bericht stellt national spezifische Daten zur Verfügung und identifziert von der Industrie umgesetzte innovative Maßnahmen zur Stärkung der Teilhabe von Frauen an der privatwirtschaftlichen industriellen Forschung.

2005

EU: Arbeitsdokument aus der Kommission zu Exzellenz und Innovation. Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft. Dieses Arbeitsdokument beschreibt den Fortschritt, der in punkto Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft in den einzelnen europäischen Ländern gemacht wurde und setzt Zielmarken für die Anwerbung von Wissenschaftlerinnen und Technikerinnen.

EU: Bericht der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und der Internationalen Konferenz zur Harmonisierung technischer Anforderungen zur Arzneimittelzulassung für den menschlichen Gebrauch (International Conference on Harmonisation of Technical Requirements for Registration of Pharmaceuticals for Human Use- ICH) zur Berücksichtigung von sozialem Geschlecht im Rahmen klinischer Versuche. In diesem Bericht werden die Bezugnahmen auf soziales Geschlecht in den bestehenden Richtlinien der ICH überprüft. Diese Richtlinien werden 2012 erneut überarbietet.

2004

EU: Kompendium bewährter Verfahren zum Gender Action Plan. Dieses Dokument will ForscherInnen Hilfestellung bei der Gestaltung eines Aktionsplans zur Gleichstellung in Forschungsanträgen für integrierte Projekte und Exzellenznetzwerke geben, und zwar durch Hervorhebung von Fallstudien, die in den sieben thematischen Bereichen des Sechsten Rahmenprogramms eingereicht wurden.

EU: Bericht der ENWISE-ExpertInnengruppe „Waste of Talents: Turning Private Struggles into a Public Issue“. Dieser Bericht, der sich der mit der Vergeudung von Talenten beschäftigt und dazu auffordert, aus privat geführten Kämpfen eine öffentliche Angelegenheit zu machen, zeichnet Maßnahmen nach, die den Status von Frauen verbessern und nationaler Forschung und Entwicklung in osteuropäischen Ländern Auftrieb geben können.

2002

EU: Sechstes Rahmenprogramm (FP6). Die EU erweitert ihre ethischen Forschungsprinzien, sodass diese nun auch die Förderung der Rolle von Frauen in der Forschung enthalten. Im FP6 wurden insbesondere jene Projekte berücksichtigt, die das öffentliche Bewusstsein für Frauen in der Forschung steigerten oder Studentinnen mit Forschung in Berührung brachten. Diese Anforderungen wurden in einem 2003 veröffentlichten Vademekum ausführlicher beschrieben.

EU: ENWISE-Expertinnengruppe „Frauen in der Wissenschaft in Richtung Osten ausweiten“ (ENWISE – Enlarge Women in Science to East). Die Europäische Kommission weitet 1998 ihre ETAN-Expertinnengruppe aus, um Expertinnen zum Status von Frauen in der Wissenschaft in mittel- und osteuropäischen Ländern, in den Baltischen Staaten, den neuen ostdeutschen Bundesländern sowie im Balkan einzubeziehen. Die ENWISE-Expertinnengruppe unterstützt mit ihrer Forschung den Aktionsplan „Wissenschaft und Gesellschaft“ zur „Förderung der Gleichbehandlung von Frauen und Männern in einem erweiterten Europa“.

EU: Bericht der Helsinki-Gruppe zu Nationalen Politiken in Bezug auf Frauen und Wissenschaft in Europa. Dieser Bericht beschreibt nationale Frauenpolitiken in der Wissenschaft in 30 EU-Ländern und liefert eine statistische Darstellung zum wissenschaftlichen Status von Frauen in den jeweiligen Ländern.

2001

EU: Entschliessung des Rates vom 26. Juni 2001 zu Wissenschaft und Gesellschaft und zu Frauen in der Wissenschaft. Die Entschließung ersucht die Europäische Kommission, „bei der Umsetzung des Sechsten Rahmenprogramms […] eine durchgängige Berücksichtigung des Gleichstellungsgedankens zu gewährleisten”.

EU: Gründung der Abteilung Frauen & Wissenschaft. Die Abteilung Frauen und Wissenschaft wird geschaffen. Sie hat die Aufgabe, die Sammlung von vergleichbaren Statistiken zu Frauen in der Wissenschaft in allen EU-Mitgliedsstaaten zu koordinieren. Die daraus resultierenden Daten wurden dafür verwendet, Fragen des Geschlechts in Forschungsförderung, Produktivitätsmessungen etc. anzusprechen.

EU: Endbericht zu Gender in Research: Gender Assessment of the Specific Programmes of the Fifth Framework. Der Bericht zu den Auswirkungen spezifischer Programme im Fünften Rahmenprogramm auf soziales Geschlecht in der Forschung beschreibt die mangelnde Einbeziehung von sozialem Geschlecht in die Arbeitsprogramme des Fünften Rahmenprogramms und gibt Empfehlungen ab für eine bessere Integration des sozialen Geschlechts in zukünftige europäische Forschung.

EU: Hochrangige Expertinnen-Gruppe STRATA-ETAN zur strategischen Analyse besonderer Fragen von Forschungs- und Technologiepolitik. Die Europäische Kommission ersucht AkademikerInnen, ExpertInnen in Geschlechterfragen, Industrielle sowie PersonalreferentInnen internationaler Unternehmen mit bedeutenden Forschungsabteilungen, eine Arbeitsgruppe zu bilden. Die Gruppe hat die Aufgabe der Gruppe, die Lage von Forscherinnen in der Privatwirtschaft zu analysieren.

2000

EU: Entschließung des Europäischen Parlaments zum Bericht „Frauen und Wissenschaft: Mobilisierung der Frauen im Interesse der europäischen Wissenschaft.“ Das Europäische Parlament nimmt den Entwurf der Europäischen Kommission zur Einbeziehung von Gleichstellungsaspekten ins Fünfte Rahmenprogramm an, so wie er im zitierten Dokument dargelegt wird.

1999

EU: Vertrag von Amsterdam. Dieser Vertrag, dessen erster Entwurf 1997 verfasst wurde, verlangt, dass alle EU-Mitgliedsstaaten, konkrete Vorkehrungen treffen, um „Diskriminierungen aus Gründen des Geschlechts, der Rasse, der ethnischen Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung zu bekämpfen.“

EU: Aktionsplan zur Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft. Die Helsinki-Gruppe „Frauen und Wissenschaft“ wird eingerichtet, „um Netzwerke von Wissenschaftlerinnen und Organisationen, die sich der Gleichstellung von Frauen und Männern in der wissenschaftlichen Forschung verschrieben haben, zusammen­zuführen“ und den Frauenanteil in der Wissenschaft im EU-europäischen Raum zu beobachten.

EU: Mitteilung der Europäischen Kommission zur Mobilisierung der Frauen im Interesse der europäischen Wissenschaft. Die Europäische Kommission verpflichtet sich, Frauen in öffentlich geförderte europäische Forschungsprogramme zu integrieren und setzt sich das Ziel, die Repräsentanz von Frauen im 5. Rahmenprogramm (RP5) auf 40% zu erhöhen.

EU: Entschließung des Rats der Europäischen Union zu Frauen und Wissenschaft. Die EU-Mitgliedsstaaten werden aufgefordert, international vergleichbare Daten zu Frauen in Wissenschaft und Technologie zu sammeln.

EU: Bericht der ETAN-ExpertInnenarbeitsgruppe „Frauen und Wissenschaft“ zu Wissenschaftspolitik in der Europäischen Union: Förderung herausragender wissenschaftlicher Leistungen durch Gender Mainstreaming.

1998

EU: Der Europarat definiert Gender Mainstreaming als die „(Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung der Entscheidungsprozesse, mit dem Ziel, dass die an politischer Gestaltung beteiligten Akteurinnen und Akteure den Blickwinkel der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und auf allen Ebenen einnehmen.

EU: Gründung des Europäische Netzes für Technologiebewertung (ETAN – European Technology Assessment Network). Die Europäische Kommission richtet ETAN als Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen ein. Ihre Aufgabe ist es, auf nationaler Ebene Daten zu Frauen in der Wissenschaft zu sammeln und Empfehlungen zum Umgang mit sozialem Geschlecht in der Forschung sowie zur Vereinbarkeit von Wissenschaftskarrieren und Familienleben abzugeben.

1996

EU: Einbindung der Chancengleichheit von Frauen und Männern in die politischen Konzepte der Gemeinschaft. Die EU „folgt dem Grundsatz, wonach die Chancengleichheit von Frauen und Männern systematisch in allen politischen Konzepten und Maßnahmen der Gemeinschaft […] berücksichtigt werden muss.“ Gender Mainstreaming wurde im Hinblick auf Beschäftigungspolitiken ebenso angesprochen wie im Zusammenhang mit Politiken der allgemeinen und beruflichen Bildung sowie der ökonomischen Entwicklung.